Erwartungen

… so viele Menschen, die mich umgeben erwarten etwas von mir…

Mir bleibt durch diese Erwartungen plötzlich buchstäblich und auch geistig die Luft weg. Ich kann diese Erwartungen nicht mehr erfüllen. Es schnürt mir die Kehle zu, wenn ich nur dran denke, was alles erwartet wird.

„Erwartungen“ weiterlesen

Auf der Suche nach Kraftspendern…

Auf der heutigen Suche nach Kraftspendern wurde ich erst nur ein bisschen und dann ein bisschen mehr fündig:

Rückzug in mein Inneres

Ich habe tief in mich hineingespürt – ich bin unrund … die Sache mit den beiden NEINs setzt mir mehr zu als ich möchte. Ich habe vor zwei Menschen meine Tür verschlossen. Wenn ich nun die Liebe ins Spiel bringe die ich in diesem Punkt mehr mir selbst gebe, mehr als ich sie anderen gebe, stellt sich ein Konflikt in meinem Inneren ein. Und da ist ja auch noch meine Grunddevise, dass die Liebe eigentlich nie versagt? Was mache ich jetzt damit? „Auf der Suche nach Kraftspendern…“ weiterlesen

Stille nach dem Sturm

Ich habe wieder zwei wichtige Entscheidungen getroffen und … ich genieße grade die tiefen Auswirkungen auf mein inneres Seelenleben. Ich habe mir meine innere Ruhe, die mir gestern abhanden gekommen war, wieder geholt durch diese Entscheidungen.

Es sind zwei kräftige NEINs gewesen zu zwei Menschen, die mir einmal viel bedeutet haben und die mich sehr verletzt haben.  Mehr schreibe ich dazu nicht, da das alles zu destruktiv ist. Ich werde den beiden nicht mehr schreiben und ihnen den Weg zu mir nicht mehr gestatten.

Mit diesen beiden NEINs habe ich entschieden, sie nicht mehr an mich heran zu lassen und ich fühle mich sehr gut mit dieser Absage.

Jetzt, da ich mit meiner Kraft auf null bin, ist meine heutige Aufgabe, Kraft zu tanken und Kraftspender zu suchen. Meine NEINs bringen mich auf den Ausgangspunkt und geben mir die nötige innere Entspannung dazu zurück. Ich kann wieder gut durchatmen.

Nun werde ich mich auf die Suche nach meinen heutigen Kraftspendern machen… werde am Abend etwas darüber schreiben…

Ich wünsche dir, dass auch du behutsam mit deinen Kräften umgehst und wünsche dir viel Kraft und Energie für alle deine Vorhaben heute.

Vielen lieben Dank fürs Lesen und Nachfolgen.

Alles Liebe
Maria

© Bild und Text Maria Fasching

Der schwarze Schatten

Langsam setze ich einen Schritt vor den anderen. Langsam. Ich will den Augenblick spüren. Dazu muss mein Inneres verlangsamt werden. Ich versuche durch langsame Bewegungen diese Langsamkeit auch nach innen zu verlagern und … es gelingt … Schritt für Schritt mehr.

Still ist es hier draußen in der kühlen Herbstnatur. Diese Stille legt sich nach und nach über meinen Körper. Behutsam spüre ich den Boden unter meinen Füssen. Meine Sommerschuhe lassen mich die Unebenheiten des Bodens fühlen. Mein Geist kommt zur Ruhe. Meine Augen wandern suchend über das braungelbe Laub am Boden. Die Farben die ich aufnehme dringen tief in meine Gehirnzellen ein und wirken ausgleichend auf meine unruhigen Nervenbahnen. Diese Beruhigung fördert meine Wachheit und Aufmerksamkeit.

Ich suche weiter. Kein Laut dringt an mein Ohr. Sogar der Wind hält still. Über meine Augen nehme ich eine leise Bewegung wahr. Ein schwarzer Schatten links vom Baum. „Der schwarze Schatten“ weiterlesen

Das Wortblumengeschenk

dsc00049Ein wunderschöner Herbsttag ist das heute. Ich war grade draußen. Sie tun gut, die tieferen Temperaturen, nach diesem heißen Sommer. Die Blätter an den Bäumen und am Boden spielen mit ihrer Farbenpracht, die durch das Glitzern des Morgentaus noch verstärkt wird. Vom tiefen Rot bis zum prächtigen Gelb hin zum schwachen Grün – so präsentiert sich heute die Natur von ihrer schönsten Seite. Meine Lieblingsjahreszeit.

Ich nenne es die „reife“ Jahreszeit. Wenn man das Jahr mit einem Lebensalter vergleicht, ist der Herbst jene Zeit wo schon die turbulenten Lebensjahre vorbei sind. Die Frucht ist gereift. Alles was ein Mensch bis zu diesem Zeitpunkt gelernt hat, kann schon als Ertrag genossen werden. Die Gedanken und das Verhalten sind nicht mehr unbeholfen, wie oft im Frühling. Gedanken werden von viel Erfahrung geformt. Und das Ergebnis sind manchmal wunderschöne Gespräche mit Gleichgesinnten.

„Das Wortblumengeschenk“ weiterlesen

ABTAUCHEN … mit Hubert von Goisern … So weit, weit weg von mir…

Bin grade durch Petra Ulbrich’s Beitrag auf ihrem Blog Voller Worte auf das Lied von Hubert von Goisern gestoßen worden „So weit, weit weg von mir“ … ich klicke auf den Link und komme auf YouToube. … Und … nach dem Klick kann ich plötzlich nicht mehr genug kriegen von den wunderschönen Tönen die da kamen. Schon zum zehnten Mal drücke ich auf Wiederholung… und ich habe nicht vor, das zu beenden. Es ist grade mal 1.20 Uhr und mein Schlafpensum ist schon wieder einmal erfüllt. Aber … ich liebe diese „einsamen“ Nachtstunden, wo die Worte auf dem Bildschirm und Gefühle in meinem Inneren fließen. Unbeschreiblich, was so eine Musik und so ein Song auslösen können. Sechseinhalb Minuten eintauchen in pures Lebensgefühl und Glückseligkeit.

Kalt und heiß läuft es mir plötzlich über den Rücken. Längst vergangene Zeiten kommen mir in Erinnerung. „ABTAUCHEN … mit Hubert von Goisern … So weit, weit weg von mir…“ weiterlesen

Das Wörtchen NEIN wirkt Wunder

neinSeit ich mich entschieden habe, in meinem Leben aufzuräumen und NEIN zu bestimmten Menschen, zu bestimmten Aktivitäten und auch zu bestimmten Gedanken zu sagen, erfahre ich einen enormen Zugewinn an psychischer Kraft und Stärke. Dieser Zugewinn ist fast nicht zu beschreiben. Es ist ein seltsam wohliges Gefühl in der Magen- und Bauchgegend. Sehr befreiend wirkt es sich aus.

Es ist nicht nur ein Wohlfühlzugewinn sondern auch besonders ein enormer Zeitzugewinn. Dieser Zeitzugewinn resultiert bei mir vor allem aus dem klaren NEIN zum Zeitaufwand für bestimmte menschliche Krafträuber.

Ich habe begonnen meine Seele zu pflegen im Sinne der Psychohygiene und läute damit bei mir eine neue Lebensphase ein. Ganz begierig tauche ich darin ein. Wie ein Kind, das eine neue Welt für sich entdeckt. Hungrig bin ich nach dieser Art von Spannungslösung.

Wie mache ich das? „Das Wörtchen NEIN wirkt Wunder“ weiterlesen

Bei uns ticken die Uhren anders…

Wenn mich Menschen fragen, wie es uns, mir und meinem Mann, geht, komme ich immer wieder zu dem Satz: „Bei uns ticken die Uhren anders.“ Einerseits ist das meistens ein Satz, den ich anfüge, um nicht mehr ins Detail gehen zu müssen, andererseits auch eine Art Vorstellungshilfe, wie mein Gegenüber die Dinge, die ich so von mir gebe, einordnen kann. Zu neunundneunzig Prozent ist mit diesem Satz, das Gespräch zu unserem Befinden beendet.

Gestern war wieder mal so ein Gespräch im Gange und um den Kontrast von unserem Leben zum Leben des Fragenden zu zeigen, sagte ich wieder einmal: „Bei uns ticken die Uhren anders.“

Zu meiner Überraschung kam die Gegenfrage: „Na dann erklär mal, wie die Uhren bei euch anders ticken.“ Mein Gegenüber lehnte sich zurück und nahm eine erwartungsvolle Haltung ein, während er mich genau beobachtete.

„Bei uns ticken die Uhren anders…“ weiterlesen

Und da war ich plötzlich anders…

dsc00005Ich merke ich verändere mich. Zum Guten? Zum Schlechten? … Ich weiß es nicht. Plötzlich kann ich es … das Wegstoßen, wenn mir jemand weh tut … in dem Moment wo es nötig ist … ich sende die bösartigen Signale zurück an die Person, die die Verletzung ausgesendet hat … so muss es richtig sein. Es fühlt sich gut an, das Wegstoßen. So schütze ich mein Inneres vor Gefahren und Verletzungen. Geschoße von außen prallen an mir ab – ich habe eine Schutzmauer aufgebaut.

Was habe ich falsch gemacht? „Und da war ich plötzlich anders…“ weiterlesen

Momente #2 – Eine Kuh am Strand in Ören

dsc_0591Pffft tsch tsch … Pffft tsch tsch … so spült der Wind das Meereswasser auf den Kiesstrand … pffft tsch tsch … ein Gemurmel kommt von seitwärts an mein Ohr – zwei Liegen entfernt unterhält sich ein Ehepaar. Beißend graben sich die Sonnenstrahlen in meine Haut. So stark ist die Sonne noch am siebten Oktober, während es in unserer Heimat in Wien regnerisch kalt ist und man dort schon Schal und Handschuhe braucht.

Wir, Mutti, ihre Freundin und ich, sind vor einer halben Stunde in Ören in der Türkei angekommen und … Mutti hat nicht zu viel versprochen … der Strand hier ist wunderschön. Die hoch aufragenden Berge spiegeln ihr Grün im Wasser.

Zwei Liegen links von uns verlässt gerade ein junges Mädchen den Strand. Es ist 13.15 Uhr. Mutti liegt neben mir und hält ihren Mittagsschlaf. Ich kann nicht schlafen. Zu viele Gedanken kreisen in meinem Kopf. Da waren zu viele Eindrücke in den letzten Tagen. Wenn man bedenkt, dass ich im ganzen letzten Jahr fast nur mit meiner Krankheit gekämpft habe und gar nicht zum Denken gekommen bin, fühle ich mich jetzt wie plötzlich gesundet und im Paradies. „Momente #2 – Eine Kuh am Strand in Ören“ weiterlesen