Allein

Es ist kühl im Schlafzimmer. Das Ehebett ist leer. Die Polster sind verdrückt und die Decken sind zurückgeschlagen.

In der Ecke steht ein Gitterbett. Ein Kind ist darin. Eine Stubenfliege dreht ihre wirren Runden im Zimmer. Es ist schon eine ältere Fliege. Sie ist recht groß und ihr Körper leuchtet blauschwarz. Ein leiser Schwirrton lässt sich vernehmen. Nun fliegt sie in Richtung Kinderbett. Das Kind im Bett ist Amelie. Es bewegt leicht im Schlaf ihre Ärmchen. Frech und angezogen von der vom Bett ausgehenden Wärme setzt sich die Fliege an den Rand der Decke, nur um schnell wieder abzuheben und sich unvermittelt auf die Stirn Amelies zu setzen. Schlaftrunken wischt das Kind mit dem einen Ärmchen die Fliege weg. Doch so schnell gibt die Fliege nicht auf.

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Der grüne Schrecken…

Um die Tageshitze aus dem Zimmer zu scheuchen hat sie das Zimmerfenster weit geöffnet. Still sitzt sie in ihrem Bett, blickt gebannt auf den Fernseher und verfolgt eine spannende Szene des laufenden Films. Sie hat ihr grelles Handarbeitslicht aufgedreht auf höchste Lichtstärke. Die Häkelarbeit ruht in ihren Händen.

Plötzlich ein blitzartiges Schwirren und ein grünes großes etwas fliegt an ihrem rechten Ohr vorbei. Erschrocken zuckt sie zusammen und blickt in Flugrichtung des Objektes. „Der grüne Schrecken…“ weiterlesen

Bange Stunden…

Sie sitzt im Bett, die Beine verschränkt. Es ist halbdunkel im Schlafzimmer. Den Laptop hat sie vor sich aufgeschlagen auf einem kleinen Computer-Betttischchen. Licht gibt es nur von den drei Bildschirmen im Zimmer, von ihrem Laptop, von seinem iPad und vom Fernseher. Zwei Gesichter mit Brillen werfen das diffuse Licht der Bildschirme zurück.

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Neues Leben als Schnecke

So was… das Schneckendasein gefällt mir immer mehr. Wieder in das sogenannte „alte Leben“ zurückzukehren, wird immer weniger zur Option. Und da merke ich, dass diese Tür mittlerweile schon fast zu ist…..

Silberspuren im Mondschein ziehen macht viel Spass…

Im Schneckenhaus drinnen tut sich sehr viel … da wird abgewägt und analysiert und hin und her überlegt und mit sich selbst diskutiert und vieles noch mehr… aber Ergebnisse gibt es erst noch ganz wenige:

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Humor im Schneckenhaus

Heute musste ich über eine Werbung im TV so herzhaft lachen, dass mir die Tränen kamen und mein Mann mit lachen musste. Bei einem Geburtstagsständchen: Während alle singen und darauf warten, dass dann vom Geburtstagskind die Kerzen ausgeblasen werden, kann der Opa der Familie nicht warten und bläst unvermittelt schon während des Singens mit einem Mal die Kerzen aus. Im Besonderen schaut er dann ganz unschuldig drein. Ha ha ha ha…

Nach dieser Episode wurde mir ganz plötzlich bewusst, dass ich schon länger nicht mehr so herzhaft gelacht habe. Im Grunde bin ich eigentlich ein fröhlicher und sehr positiver Mensch. Das ist mir allerdings ein bisschen abhanden gekommen … die letzte Zeit…   Ich beschloss, das nun zu ändern. Ich möchte zumindest ein Mal am Tag so richtig lachen. Wie könnte mir das wohl gelingen?

Eine Idee habe ich schon: Ich google mal nach unter „Schneckenwitze“…

Hihi … und da sind auch schon die passenden Zeilen:

Eine Schnecke kriecht im Winter einen Kirschbaum hoch. Kommt ein Vogel vorbei und fragt: „Was machst du denn da?“ Die Schnecke: „Ich will Kirschen essen.“ „Aber da hängt doch nichts dran!“ sagt da der Vogel.
„Wenn ich oben bin, schon“ antwortet die Schnecke.

 

So, nun hoffe ich, dass ich auch dich zum Schmunzeln gebracht habe…
Alles Liebe und viel Humor für den heutigen Tag wünscht dir
Maria

 

© Bild und Text Maria Fasching