Schlagwort-Archive: Tagebuch

Wunderbarer Sonntagmorgen

dsc_0751Grau ist es draußen und regnerisch. Die Sonne versteckt sich hinter einer Wolkendecke. Erste Lichtstrahlen verirren sich durch die zugezogenen Jalousien in unser Schlafzimmer. Ich genieße das wohlig warme Gefühl im geschützten Bett zu sein und blinzle in mein Nachbarbett, wo mein Schatz noch tief schlummert. Ich liebe diese Minuten, wo ich schon wach bin und er noch schläft.

Eine Gelegenheit ihn wach zu küssen. Ich küsse ihn leise und sacht auf seine Stirn. Ruhig atmend schläft er weiter. Ich beobachte ihn und ein warmes Gefühl der Liebe durchströmt mich. Ich küsse ihn nochmals auf seine Stirn. Kühl ist sie. Weiterlesen

Vor drei Tagen…

Heiß ist mir – und kalt zugleich. Unrund fühle ich mich. Mein Körper ist wieder einmal Spielball meiner bipolaren Stoffwechselstörung. Die Zellen in meinem Körper schwingen nicht synchron. Die eine will hier hin die andere dort hin. Wieder eine andere ist still. Ein heilloses Durcheinander. Weiterlesen

Erwartungen

… so viele Menschen, die mich umgeben erwarten etwas von mir…

Mir bleibt durch diese Erwartungen plötzlich buchstäblich und auch geistig die Luft weg. Ich kann diese Erwartungen nicht mehr erfüllen. Es schnürt mir die Kehle zu, wenn ich nur dran denke, was alles erwartet wird.

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Auf der Suche nach Kraftspendern…

Auf der heutigen Suche nach Kraftspendern wurde ich erst nur ein bisschen und dann ein bisschen mehr fündig:

Rückzug in mein Inneres

Ich habe tief in mich hineingespürt – ich bin unrund … die Sache mit den beiden NEINs setzt mir mehr zu als ich möchte. Ich habe vor zwei Menschen meine Tür verschlossen. Wenn ich nun die Liebe ins Spiel bringe die ich in diesem Punkt mehr mir selbst gebe, mehr als ich sie anderen gebe, stellt sich ein Konflikt in meinem Inneren ein. Und da ist ja auch noch meine Grunddevise, dass die Liebe eigentlich nie versagt? Was mache ich jetzt damit? Weiterlesen

Stille nach dem Sturm

Ich habe wieder zwei wichtige Entscheidungen getroffen und … ich genieße grade die tiefen Auswirkungen auf mein inneres Seelenleben. Ich habe mir meine innere Ruhe, die mir gestern abhanden gekommen war, wieder geholt durch diese Entscheidungen.

Es sind zwei kräftige NEINs gewesen zu zwei Menschen, die mir einmal viel bedeutet haben und die mich sehr verletzt haben.  Mehr schreibe ich dazu nicht, da das alles zu destruktiv ist. Ich werde den beiden nicht mehr schreiben und ihnen den Weg zu mir nicht mehr gestatten.

Mit diesen beiden NEINs habe ich entschieden, sie nicht mehr an mich heran zu lassen und ich fühle mich sehr gut mit dieser Absage.

Jetzt, da ich mit meiner Kraft auf null bin, ist meine heutige Aufgabe, Kraft zu tanken und Kraftspender zu suchen. Meine NEINs bringen mich auf den Ausgangspunkt und geben mir die nötige innere Entspannung dazu zurück. Ich kann wieder gut durchatmen.

Nun werde ich mich auf die Suche nach meinen heutigen Kraftspendern machen… werde am Abend etwas darüber schreiben…

Ich wünsche dir, dass auch du behutsam mit deinen Kräften umgehst und wünsche dir viel Kraft und Energie für alle deine Vorhaben heute.

Vielen lieben Dank fürs Lesen und Nachfolgen.

Alles Liebe
Maria

© Bild und Text Maria Fasching

ABTAUCHEN … mit Hubert von Goisern … So weit, weit weg von mir…

Bin grade durch Petra Ulbrich’s Beitrag auf ihrem Blog Voller Worte auf das Lied von Hubert von Goisern gestoßen worden „So weit, weit weg von mir“ … ich klicke auf den Link und komme auf YouToube. … Und … nach dem Klick kann ich plötzlich nicht mehr genug kriegen von den wunderschönen Tönen die da kamen. Schon zum zehnten Mal drücke ich auf Wiederholung… und ich habe nicht vor, das zu beenden. Es ist grade mal 1.20 Uhr und mein Schlafpensum ist schon wieder einmal erfüllt. Aber … ich liebe diese „einsamen“ Nachtstunden, wo die Worte auf dem Bildschirm und Gefühle in meinem Inneren fließen. Unbeschreiblich, was so eine Musik und so ein Song auslösen können. Sechseinhalb Minuten eintauchen in pures Lebensgefühl und Glückseligkeit.

Kalt und heiß läuft es mir plötzlich über den Rücken. Längst vergangene Zeiten kommen mir in Erinnerung. Weiterlesen

Bipolar liebt Borderline und umgekehrt – Aufwachen – Text #2

Es ist noch dunkel draußen und es ist still. Eine helle Mondnacht liegt über dem kleinen Dorf am Meer. Da – ein leiser Windhauch bewegt ein paar Blätter am Orangenbaum … lautlos. Eine Weiterlesen

Tagebucheintrag – Herz an Herz

Ich sitze vor meinem Computer und kann einfach nicht aufhören zu arbeiten. Ich bin geradezu besessen von meinem neuen Hobby – mein neuer Blog und meine Kontakte in den sozialen Plattformen. Dieses Hobby nimmt mich voll gefangen. Es ist bereits 24.00 Uhr und ich schaffe es nicht abzubrechen.

Da erinnert mich mein Mann daran, dass es eigentlich schon lange Schlafenszeit sei. Schweren Weiterlesen

Tagebucheintrag – Suche nach dem sinnvollen Tun – Verlust der Leidenschaft?

Es muss doch etwas geben, was mich so interessiert, dass ich dafür in Leidenschaft entbrenne. Die Suche danach entfaltet sich als äußerst schwierig. Besonders im Tief meiner Bipolaren Störung. Mittlerweile erstreckt sich die Suche schon über zehn Jahre. Mal mit mehr, mal mit weniger Enthusiasmus. Je nach depressiver oder manischer Episode. Bis jetzt waren es nur Fehlversuche. Ich beneide Menschen, die sich irgendeiner Sache verschrieben haben, da sie wissen wofür sie jeden Tag den Tag beginnen. Sie identifizieren sich mit einer Idee, mit einem Handwerk und sei es das Schreiben. Das Schreiben an sich als Tätigkeit ist nur ein Hilfswerk für das, wofür man sich hingegeben hat.

Mein Vater zum Beispiel lebt für seine Stammbaumbilder. Meine Freundin Karin lebt für ihren Hund. Die Marina gibt alles für einen geistreichen Gedanken. Andere vergraben sich in Musik, Weiterlesen

Mein Absturz in die Depression…

…CRASH im Gehirn… …CRASH im Gehirn… …Zero… Die Bewegungen scheinen plötzlich still zu stehen. Von 100 auf 0. Es ist als ob die Zellen mitten im Vibrieren plötzlich innehalten und einschlafen. Ich spüre in jedem Muskel die sich einschleichende Depression. Wie ein schwarzer Nebel breitet sie sich aus in meinen Gliedern und bemächtigt sich langsam aller Regionen meines Körpers. Eine bleierne Müdigkeit übermannt mein ganzes Sein.

Nur mit Mühe kann ich mich wach halten. Und da sind sie auch schon, die dunklen Gedanken. Zug um Zug erobern sie mein Gehirn. Das gerade noch überaus aktive Selbstbewusstsein stürzt ins Bodenlose. Selbstzweifel tauchen auf aus den Tiefen der Seele. Ich brauche Schlaf, hämmert es in meinen Schläfen. Selbst der Gang zur Toilette wird äußerst mühsam. Eine tiefe Traurigkeit umspült mein Innerstes. Schlafe doch … schlafe doch … schlafe… Ich gebe nach. Die Müdigkeit übermannt mich. Weiterlesen