Neues aus dem Schneckenhaus

Endlich ein Gefühl der Ausgeglichenheit. Ruhe und Entspanntheit ist eingekehrt in meinen Körper. Nichts mehr zieht und zerrt an meinen Zellen. Schön geordnet tun sie ihre Arbeit. Dies geht aber nicht ohne Hilfen. Antidepressiva und Mood-Stabilizer brauche ich zur Zeit leider schon.

Komisch … all die negativen Gedanken der letzten Wochen sind verflogen. Sie haben sich in Luft aufgelöst. Dieser Wandel ist für mich immer wieder überraschend, da es in der Tiefphase so unvorstellbar ist, dass alles wieder besser wird.

Eine tiefe Lebenslust und ‑freude macht sich breit. Seit gestern schaffe ich auch wieder kleinere Hausarbeiten. Diese kleinen Erfolge und die Vorfreude auf wieder ein bisschen Normalität sind nun der Motor für die neue und wiederkehrende Lebenskraft.

Ich fühle mich in der Mitte. Endlich kann ich wieder Durchatmen.

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Wunderbarer Sonntagmorgen

dsc_0751Grau ist es draußen und regnerisch. Die Sonne versteckt sich hinter einer Wolkendecke. Erste Lichtstrahlen verirren sich durch die zugezogenen Jalousien in unser Schlafzimmer. Ich genieße das wohlig warme Gefühl im geschützten Bett zu sein und blinzle in mein Nachbarbett, wo mein Schatz noch tief schlummert. Ich liebe diese Minuten, wo ich schon wach bin und er noch schläft.

Eine Gelegenheit ihn wach zu küssen. Ich küsse ihn leise und sacht auf seine Stirn. Ruhig atmend schläft er weiter. Ich beobachte ihn und ein warmes Gefühl der Liebe durchströmt mich. Ich küsse ihn nochmals auf seine Stirn. Kühl ist sie. „Wunderbarer Sonntagmorgen“ weiterlesen

Vor drei Tagen…

Heiß ist mir – und kalt zugleich. Unrund fühle ich mich. Mein Körper ist wieder einmal Spielball meiner bipolaren Stoffwechselstörung. Die Zellen in meinem Körper schwingen nicht synchron. Die eine will hier hin die andere dort hin. Wieder eine andere ist still. Ein heilloses Durcheinander. „Vor drei Tagen…“ weiterlesen

Erwartungen

… so viele Menschen, die mich umgeben erwarten etwas von mir…

Mir bleibt durch diese Erwartungen plötzlich buchstäblich und auch geistig die Luft weg. Ich kann diese Erwartungen nicht mehr erfüllen. Es schnürt mir die Kehle zu, wenn ich nur dran denke, was alles erwartet wird.

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Auf der Suche nach Kraftspendern…

Auf der heutigen Suche nach Kraftspendern wurde ich erst nur ein bisschen und dann ein bisschen mehr fündig:

Rückzug in mein Inneres

Ich habe tief in mich hineingespürt – ich bin unrund … die Sache mit den beiden NEINs setzt mir mehr zu als ich möchte. Ich habe vor zwei Menschen meine Tür verschlossen. Wenn ich nun die Liebe ins Spiel bringe die ich in diesem Punkt mehr mir selbst gebe, mehr als ich sie anderen gebe, stellt sich ein Konflikt in meinem Inneren ein. Und da ist ja auch noch meine Grunddevise, dass die Liebe eigentlich nie versagt? Was mache ich jetzt damit? „Auf der Suche nach Kraftspendern…“ weiterlesen

Stille nach dem Sturm

Ich habe wieder zwei wichtige Entscheidungen getroffen und … ich genieße grade die tiefen Auswirkungen auf mein inneres Seelenleben. Ich habe mir meine innere Ruhe, die mir gestern abhanden gekommen war, wieder geholt durch diese Entscheidungen.

Es sind zwei kräftige NEINs gewesen zu zwei Menschen, die mir einmal viel bedeutet haben und die mich sehr verletzt haben.  Mehr schreibe ich dazu nicht, da das alles zu destruktiv ist. Ich werde den beiden nicht mehr schreiben und ihnen den Weg zu mir nicht mehr gestatten.

Mit diesen beiden NEINs habe ich entschieden, sie nicht mehr an mich heran zu lassen und ich fühle mich sehr gut mit dieser Absage.

Jetzt, da ich mit meiner Kraft auf null bin, ist meine heutige Aufgabe, Kraft zu tanken und Kraftspender zu suchen. Meine NEINs bringen mich auf den Ausgangspunkt und geben mir die nötige innere Entspannung dazu zurück. Ich kann wieder gut durchatmen.

Nun werde ich mich auf die Suche nach meinen heutigen Kraftspendern machen… werde am Abend etwas darüber schreiben…

Ich wünsche dir, dass auch du behutsam mit deinen Kräften umgehst und wünsche dir viel Kraft und Energie für alle deine Vorhaben heute.

Vielen lieben Dank fürs Lesen und Nachfolgen.

Alles Liebe
Maria

© Bild und Text Maria Fasching

ABTAUCHEN … mit Hubert von Goisern … So weit, weit weg von mir…

Bin grade durch Petra Ulbrich’s Beitrag auf ihrem Blog Voller Worte auf das Lied von Hubert von Goisern gestoßen worden „So weit, weit weg von mir“ … ich klicke auf den Link und komme auf YouToube. … Und … nach dem Klick kann ich plötzlich nicht mehr genug kriegen von den wunderschönen Tönen die da kamen. Schon zum zehnten Mal drücke ich auf Wiederholung… und ich habe nicht vor, das zu beenden. Es ist grade mal 1.20 Uhr und mein Schlafpensum ist schon wieder einmal erfüllt. Aber … ich liebe diese „einsamen“ Nachtstunden, wo die Worte auf dem Bildschirm und Gefühle in meinem Inneren fließen. Unbeschreiblich, was so eine Musik und so ein Song auslösen können. Sechseinhalb Minuten eintauchen in pures Lebensgefühl und Glückseligkeit.

Kalt und heiß läuft es mir plötzlich über den Rücken. Längst vergangene Zeiten kommen mir in Erinnerung. „ABTAUCHEN … mit Hubert von Goisern … So weit, weit weg von mir…“ weiterlesen