Über mich

„Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt und öfters auch mal dazwischen…“

Ich werde oft auf diese eigentlich im Grunde sehr treffende Umschreibung meiner bipolaren Störung reduziert.

War’s das? ….

Hmmm … da ist eigentlich noch einiges mehr…

  • Ich spiele gerne mit Worten.
  • Ich habe eine große Schwäche für Bücher.
  • Aus einem Faden ein gehäkeltes Etwas zu zaubern ist eine meiner großen Leidenschaften (Mein Häkelblog).
  • Ich liebe meinen Mann über alles.
  • Ich liebe meine Mutter ganz innig.
  • Ich liebe Blumen in all ihrer Vielfalt.
  • Meine Kamera, mein Laptop und mein Handy helfen mir beim Festhalten dieser Schönheiten.
  • Ich finde Kühe niedlich.
  • Ich sehe jeden neuen Tag als ein Geschenk.
  • Ich liebe die kleinen und besonderen Momente im Leben.
  • Mich fasziniert Tiefgründiges.
  • Ich bin sehr neugierig auf das Innenleben verschiedenster Menschen.
  • Ich bin sehr neugierig auf neues Wissen.
  • Und … ich bin leidenschaftlich gerne Schüler in diesem Universum.

Und…

Ich mag auch gerne
♦ Ehrlichkeit ♦ Wasser ♦ Berge ♦ Eichen ♦ ein einfaches Leben ♦ die Nordsee ♦ weiße Blumen ♦ Callas ♦ Nelken ♦ Schleierkraut ♦ große ausgefallene Ringe ♦ Silber ♦ Perlen ♦ Blumenhaarschmuck ♦ Glitzer ♦ Lila ♦ Teigtaschen ♦ Mayonnaise ♦ Joghurtschokolade ♦ Nachdenken ♦ Weisheit ♦ Sorgfalt ♦ Logik ♦ Mathematik ♦ Bloggen ♦ Schwimmen ♦ Hunde ♦ Pumas ♦ Achtsamkeit ♦ Behutsamkeit ♦ Toleranz ♦ Arte-TV ♦ lila Haare ♦ Zuwendung ♦ Buchgeschenke ♦ Marienkäfer ♦ Schnecken ♦ Eulen ♦ Kuscheln ♦ Milchreis ♦ Himbeeren ♦ Sütlac ♦ Vanille ♦ Lavendel ♦ weiße T-Shirts ♦ Alred Jodokus Quak ♦ Loriot ♦

Ich mag nicht
♦ Oberflächlichkeit ♦ Lügen ♦ Grün ♦ Gewalt ♦ Engstirnigkeit ♦ Staub ♦ Kochen ♦ Rosinen ♦ Milchhaut ♦ Ungewissheit ♦ Intoleranz ♦

 

Was mache ich hier?

Nach einer überwundenen atypischen Magersucht samt einer Erschöpfungs-depression (umgangssprachlich bekannt als Burnout) will ich nur mehr Schreiben – schreiben – schreiben … über alles was meine von einer Bipolaren Störung und einer Posttraumatischen Belastungsstörung betroffenen Seele in ihrem Sein und Werden bewegt(e) und berührt(e). Und … da mein Schatz an einer Borderline-Persönlichkeitsstörung und an Polyneuropathie leidet und viele Schmerzen aushalten muss, schreibe ich viel über unsere Beziehung und wie wir es trotz allem schaffen, ein glückliches und erfülltes Leben in liebevoller Zweisamkeit mit allen Aufs und Abs zu führen.

Der Name Wortblumen entstand als ich den folgenden Beitrag schrieb: Das Wortblumengeschenk. Ich empfinde schöne Wortkreationen bzw Wort-kombinationen so, als ob ich eine seltene Blume entdeckt hätte und wenn sie mir gewidmet sind als Geschenk. Solche Entdeckungen und Präsente möchte ich hier auf meinem Blog festhalten. Und ich versuche auch selbst solche zu schaffen, was sehr schwer ist…

 

Und das sind mein Mann und ich

 

 

Vielleicht interessierst du dich für unser Leben mit unseren psychischen Krankheiten?
Dann lies einfach hier ein bisschen mit.

Und wenn du mehr wissen willst, schreib mir doch einfach an maria.fasching@chello.at.

 

Aktualisiert am 25. Juli 2017

33 Gedanken zu “Über mich

  1. Wow, ich lese und denke…. alle deine Vorlieben oder /und Abneigungen kann ich total bejahen außer den Milchreis..
    Was Du so schreibst ist sehr aufschlußreich und ich muß mich langsam durchwuseln.
    Liebe Maria ich lasse erstmal liebe Grüße hier und sage Tschüss bis bald, Sternchen

    1. Wow, das finde ich toll und interessant… 🙂 jaja Milchreis ist nicht für jeden gut… Lieben Dank, dass du bei mir vorbei schaust. Ich wünsche dir viel Freude beim „Durchwuseln“ ;). Bis bald und alles Liebe Maria

  2. also, ich bin zwar 67 jahre alt aber manchmal noch von einer gewissen naivität geprägt. so habe ich bisher nicht daran gedacht, bipolarität als störung zu empfinden. ich finde, dass widersprüche zum alltäglichen leben gehören wie der widerspruch ansich grundlage der gesamten existenz ist. diese erkenntnis stammt keineswegs aus meinem baukasten, sondern wurde bereits von den alten chinesischen taoisten als gegeben betrachtet. auch antike griechische philosophen wandten den widerspruch als methode an und denker im zeitalter der industriellen revolution wie adam smith und karl marx erkannten im widerspruch den motor für jegliche entwicklung.

    und ich selbst? nun, ich hab mal behauptet, ein wandelnder widerspruch zu sein. ich bin zwar gern gut gelaunt, hab aber manchmal auch ganz allgemein die schnauze voll. ich liebe das leben, könnte aber bisweilen auch vom turm hüpfen. ich bin höchst neugierig, will manchmal aber auch nichts hören, nichts sehen, nichts wissen. mit einem wort: ich bin sowohl, als auch… nervt bisweilen ein bisschen, hab es aber noch nie als störung empfunden.man lernt wohl nie aus…
    beste grüße von peter

    1. Hallo Peter! Wenn ich über meine „Bipolarität“ oder meiner „bipolaren Seele“ schreibe, meine ich meine Erkrankung, die von Medizinern als „Bipolare Störung“ früher auch als „Manisch-Depressive Erkrankung“ bezeichnet wird. Es handelt sich hierbei keineswegs um eine Laune, sondern um eine ernste Erkrankung, deren Ursache auch mit einer Stoffwechselstörung im Gehirn zu tun hat. Es erhebt sich die Frage ab wann gilt „Bipolarität“ als Störung oder Krankheit, wo wir bei der Definition für Krankheit sind. Definition gemäß Wikipedia: „Krankheit (mittelhochdeutsch krancheit, krankeit, synonym zu Schwäche, Leiden, Not) ist die Störung der normalen Funktion eines Organs, der Psyche oder des gesamten Organismus. Nicht jede Störung der normalen Funktion im Organismus hat Krankheitswert. Dafür muss sie eine durch entsprechende Fachleute, wie beispielsweise Ärzte oder Psychotherapeuten, anhand definierter Kriterien zu prüfende kritische Grenze überschritten haben.“ Wenn du mit deinen Hochs und Tiefs gut klar kommst und auch dich selbst und andere Menschen damit nicht gefährdest oder beeinträchtigst und dich auch nicht beeinträchtigt oder krank fühlst, warum solltest du es als Störung empfinden, da bin ich ganz bei dir. Dann bist du von dieser Krankheit auch nicht betroffen.
      Vielen Dank jedenfalls für dein Vorbeischauen und dem Teilhaben-Lassen an deinen Gedanken.
      Beste Grüße auch von mir
      Maria

  3. Liebe Maria,
    vielen Dank für deinen Besuch auf meinem Blog und deinem Following. Werde mich bei dir noch etwas mehr umschauen, schaut spannend aus 🙂

    Alles Liebe nach Wien,
    Renate

    1. Liebe Renate,
      auch dir ganz lieben Dank für deinen Besuch hier. Viel Freude beim Umschauen. Bin sehr beeindruckt von deinem Blog und deinen Beiträgen. Ich werde sicher noch öfter vorbeikommen bzw freue mich auf Neues von dir. Alles Liebe auch Maria

      1. Liebe Maria!
        Jipie ich fand den Link um über neue Beiträge von Dir informiert zu werden. Gerne kannst auch Du bei mir einen Kommi hinterlassen und mich etwas fragen.
        Viele Grüsse sendet Dir
        Lydia

  4. Liebe Maria!

    Erstmal Vielen Dank fürs Folgen. Habe gerade mal deine letzten Einträge überflogen und bin schon ganz neugierig geworden, mit dem Thema Bipolarität habe ich mich auch nie befasst aber klingt wirklich spannend. Leider ist es schon spät und die Arbeit ruft, aber bei Zeiten werde ich mich sicher näher mit deinem Blog befassen 😀

    Bis dahin Alles erdenklich Gute,
    Roach

  5. Liebende Maria

    Jesus hat mich gebeten Dir zu vermitteln
    Im Einzugsgebiet München lebt einer Seiner Jünger
    Den Du wohlgesonnen lauschend folgend durchaus kennst

    danke für Dein Dich zeigendes Vertrauen
    Dir Joaquim von Herzen

  6. Hallo liebe Maria, ich wünsche Dir ganz viel Kraft und Weisheit, die für Dich richtigen Entscheidungen zu treffen. Richtig heißt für mich, dass ich Entscheidungen nach meinem inneren Kompass ausrichte und der richtet sich nach Selbstfürsorge und -liebe. Pass auf Dich auf und icb hoffe, Dir geht’s bald wieder besser! LG Simone

    1. Hallo liebe Simone, vielen lieben Dank für dein Worte und Wünsche. Ich hatte etwas zu kämpfen in den letzten Wochen mit meiner Gesundheit, aber jetzt geht es mir wieder besser. Auch ich wünsche Dir ganz viel Kraft und Weisheit für Deine Entscheidungen. Ich wünsche Dir außerdem viel viel Liebe in deinem Leben. LG Maria

  7. Hey,
    bin gerade zufällig auf deinem Blog gelandet und er gefällt mir soo gut.
    Hab gleich mal ein bisschen gestöbert und bleibe sehr gern als Leserin da.
    Würde mich auch sehr freuen, wenn du mal bei mir vorbeischauen würdest.
    Hab mich auch mit dem Thema schon beschäftigt, da jemand aus meiner Familie auch über Depressionen leidet.
    Ganz liebe Grüße
    Eli von >a href=“http://elisbuecherecke.blogspot.de/“>Elis Bücherecke

    1. Dear Thomas – my English is not very good but despite I try to translate all my texts into English. Please wait a little bit until I’ve done that. Thanks a lot for your visit here on my blog and your comment. Lovely! Kindest regards from Austria from Maria

  8. Liebe Maria,
    zunächst: Herzlich willkommen auf meinem Blog, auch wenn ich längst nicht mehr so viel poste wie in den Jahren davor. Nach und nach stellt sich bei mir die Möglichkeit und das Bedürfnis nach mehr Live ein und damit bin ich sehr zufrieden. In dem Maße, wie in meinem nichtvirtuellen Leben (obwohl man das eine vom anderen vielleicht nicht trennen sollte, alles gehört auf eine Weise zusammen, das eine wie das andere gehört zu meiner Welt) zufrieden bin und mich wohl fühle, in dem Maße gehen meine Blogbeiträge zurück, was ja nicht das Schlechteste ist 😉
    Ich habe bei dir noch nicht alles gelesen, aber das was ich hier oben gelesen habe, dazu möchte ich momentan gerne folgendes sagen…
    Du schreibst an mehreren Stellen, dass eine bestimmte Entscheidung in deinem Leben falsch war oder sich als Fehler heraus stellte. Ich glaube nicht, dass es falsche Entscheidungen gibt, nur solche, bei denen wir merken, dass sie uns noch nicht dahin führen, wo wir hin möchten, so dass weitere Entscheidungen oder auch Korrekturen nötig und möglich sind. Aber vielleicht meinst du es ja ohnehin in diesem Sinne. Dass sich eben heraus gestellt hat, dass dir die Folgen einer Entscheidung zuviel werden und Korrekturen notwendig wurden. Letztlich führt doch jede Entscheidung uns näher zu uns selbst, oder? Und wenn es nur darin besteht, dass uns bestimmte Bedürfnisse bewusst werden oder bestimmte alte Verletzungen oder Überforderungen oder ähnliches auftauchen und wir Wege suchen müssen, damit umzugehen.
    Was mir sehr gefällt ist dein Mut, dein Leben und auch Veränderungen darin anzunehmen. Auch ich habe im Erwachsenenleben manches nachgeholt, was vorher nicht möglich war, z.B. das Abitur auf dem 2. Bildungsweg und der Beginn eines Studiums.
    Die Liebe zu Blumen pflegte ich auch sehr lange in Form meines damaligen Blogs tausendundeineblume.wordpress.com 🙂
    Das mal für den Moment. Ich wünsche dir einen guten Freitag.
    Liebe Grüße

    1. Wow, liebe Marion! Vielen Dank für deine Zeilen und deine Gedanken. Danke für dein Willkommen. Ja … das mit den Entscheidungen ist so eine Sache. Es gab mal eine Zeit da hatte ich folgende Meinung: Alle Entscheidungen, die ein Mensch trifft, sind richtig, weil sie im Moment der Entscheidung mit allen Komponenten für mich richtig waren – also gab es für mich keine falschen Entscheidungen. Heute sehe ich das ein bisschen differenzierter und etwas anders. Heute sage ich, ja ich habe Entscheidungen getroffen, die mit all ihren Auswirkungen auf mich und mein Leben im Nachhinein als falsch anzusehen sind. Ja und solche Richtungsweisungen brauchen dann natürlich eine Korrektur, wie du auch schreibst. Ich weiß natürlich auch, wie ich zu meinen Entscheidungen gekommen bin zB auch durch falsche Berater oder zu wenig Information oder anderes. – Wir haben ja einiges gemeinsam 🙂 – 2. Bildungsweg und Blumen – freut mich sehr eine Seelenverwandte in dir zu sehen. Werde gleich mal in deine Blumenblog hineinsehen. Einstweilen liebe Grüße und einen schönen Abend wünsche ich dir – Maria

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